ZeckLab
Was tun …  … beim Verdacht auf eine Erkrankung? Bildet sich nach einem Zeckenstich eine ringförmige oder flächenhafte Rötung, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht  werden. Eine ausreichende und rechtzeitig durchgeführte Behandlung mit Antibiotika führt zur Heilung.   In vielen Fällen durchläuft die Krankheit nicht die Reihenfolge der geschilderten drei Krankheitsstadien. Auch die  ringförmige Rötung der Haut entwickelt sich nur bei 70-75 % der Infektionen. Als erstes Symptom kann lange Zeit  später jedes der bekannten Krankheitsbilder auftreten. Daher ist die Untersuchung der nach dem Stich entfernten  Zecke auf Infektionserreger wichtig.  Bei Symptomen des zweiten und dritten Stadiums wird vielfach nicht mehr an den Zusammenhang mit einem länger  zurückliegenden Zeckenstich gedacht. Die Diagnose kann in solchen Fällen jedoch durch eine Blutuntersuchung  erfolgen.  … zum Schutz vor Zeckenstichen?  Meiden Sie Zeckenbiotope mit dichtem Unterholz, Farngestrüpp und hohen Gräsern.  Tragen Sie beim Aufenthalt in zeckenreichen Waldgebieten geschlossene Kleidung, z. B. lange Hosen, deren  Beinenden möglichst in Stiefel oder in langschäftige Socken gesteckt werden, und langärmelige  Oberbekleidung. Helle Kleidung erleichtert das Absuchen nach Zecken.  Untersuchen Sie nach dem Aufenthalt in zeckenreichen Gebieten Körper und Kleidung auf Zeckenbefall. Bei  Kindern sollte besonders der Haaransatz beachtet werden. Entfernen Sie angesogene Zecken vorsichtig und  schicken Sie diese zur Untersuchung ein. Beobachten Sie die Stichstelle in den nächsten vier Wochen auf Zeichen einer Rötung oder Entzündung. Lassen  Sie sich sofort von einem Arzt beraten, wenn nach einem Zeckenstich die geschilderten Beschwerden auftreten  oder die Zecke infiziert war. 
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