ZeckLab
Flöhe Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten bei Hund und Katze. Unsere modernen, zentral geheizten  Wohnungen geben Flöhen die Möglichkeit, sich das ganze Jahr über zu vermehren. An den Schlaf- und  Ruheplätzen unserer Haustiere legen die Weibchen der Flöhe bis zu 500 Eier ab, aus denen sich Flohlarven  entwickeln. Die Flohlarven ernähren sich von organischen  Bestandteilen, vorwiegend von unverdautem Blut,  das die Flöhe in großer Menge als schwarze, krümelige Masse ausscheiden. Das letzte Larvenstadium der  Flöhe spinnt sich in einen kleinen Kokon, aus dem nach der Puppenruhe der junge Floh hervorgeht. Vom Ei bis  zur nächsten Flohgeneration vergehen nur 3 Wochen: Wenn sich alle Eier entwickeln, kann es schon durch die  Nachkommen eines Flohweibchens zu einer Flohinvasion kommen.  Flöhe saugen Blut. Flohstiche verursachen lokale Hautreaktionen und erheblichen Juckreiz. Der Flohspeichel   kann zu einer Sensibilisierung der Haut führen, so dass bereits wenige Flöhe ein allergisches Flohekzem  auszulösen vermögen. Massenbefall führt zu Hautekzemen, Abmagerung und Anämie.  Woher kommen nun die Flöhe? Flöhe können gut springen und wechseln gern von Tier zu Tier oder auf den Menschen. Sie bevorzugen  bestimmte Tierarten, können aber auch an anderen Warmblütern Blut saugen.  Die häufigste Flohart in der Umgebung von Mensch, Hund und Katze ist bei uns in Deutschland der Katzenfloh  (Ctenocephalides felis). Er befällt aber nicht nur Katzen, sondern ist auch beim Hund die häufigste Flohart.  Ein fast genau so hohes Aufkommen bei Hunden hat der Hundefloh (Ctenocephalides canis) und nicht selten  der Igelfloh (Archaeopsylla erinacei). Hunde- und Katzenfloh unterscheiden sich in ihrer Gestalt und Biologie  nur geringfügig. Die anpassungsfähigere Art ist der Katzenfloh. Er hat sich aus seiner Heimat, dem  Mittelmeerraum, bis nach Skandinavien ausgebreitet. Die konstante Wärme der Häuser und Teppichböden  bieten Flöhen ideale Lebensbedingungen.  Für die Bekämpfung von Flöhen ist es daher wichtig zu wissen, dass neben der Behandlung von Hund und  Katze auch die Lagerstätte der Tiere in die Bekämpfung mit einbezogen werden muss. Hunde werden am  besten mit einem Shampoo gewaschen oder mit einem Pour on behandelt. Die Schlaf- oder  Ruheplätze der  Tiere, an denen sich die Flohbrut aufhält, müssen gründlich gereinigt werden. Anschließend werden diese  Plätze (Körbchen, Fußbodenleisten usw.) gepudert oder, noch zweckmäßiger, mit einem Spray behandelt. Mit  diesem Behandlungsschema werden sowohl die Flöhe am Tier, als auch deren Entwicklungsstadien im Raum  gleichzeitig vernichtet. 
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