ZeckLab
Aktuelle Presseinformationen (HAZ 08.06.2012, Sonderteil Gesundheit) unter dem Thema „Zecken – So sind  Infizierungen verbreitet“ sind sachlich nicht richtig dargestellt. Man kann auf Grund von gemeldeten und  registrierten Erkrankungsfällen keine Rückschlüsse auf die Verbreitung von infizierten Zecken ziehen. In  meldepflichtigen Ländern wie Brandenburg und den neuen Bundesländern sind selbstverständlich mehr  Erkrankungsfälle gemeldet und registriert als in den Ländern, die keine Meldepflicht für Borreliose haben.   Die zweite doch sicherlich nicht unerhebliche Fehlerquelle besteht in der ausgesprochenen Reiselust der  Deutschen. Während einer Urlaubsreise kommt es in nicht unerheblichem Maße zu Zeckenstichen, die dann zu  einer Infektion führen können. Es ist daher nicht richtig zu behaupten, dass die Häufigkeit der Borreliose von  Nord nach Süd zunimmt, und auch nicht, dass sich ein Ost-West Gefälle abzeichnet. Verschiedene Arbeitsgruppen konnten zeigen das Bundesweit etwa 23 – 40% der Zecken (Ixodes ricinus) mit  Borrelien infiziert sind, wobei die Zahlen im Jahresverlauf und über den Zeitraum von mehreren Jahren  natürlichen Schwankungen unterworfen sind. 
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